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Treibhausgase stören Energiehaushalt der Erde

Die Erde nimmt nach Berechnungen von US- Forschern derzeit nahezu ein Watt pro Quadratmeter mehr Energie von der Sonne auf, als sie an Wärme wieder ins All zurückstrahlt. Schuld daran sind vor allem die Treibhausgase fossiler Brennstoffe.

dpa WASHINGTON. Die Erde nimmt nach Berechnungen von US- Forschern derzeit nahezu ein Watt pro Quadratmeter mehr Energie von der Sonne auf, als sie an Wärme wieder ins All zurückstrahlt. Schuld daran sind vor allem die Treibhausgase fossiler Brennstoffe.

Das berichtet das Team um James Hansen vom Goddard Institute for Space Studies der US- Weltraumbehörde Nasa (New York) in der Online-Ausgabe des Wissenschaftsjournals „Science“ (sciencexpress.org) vom Donnerstag.

Den Berechnungen zufolge wird sich die Erde allein schon durch den gestörten Energiehaushalt um weitere 0,6 Grad Celsius aufheizen, selbst wenn ein weiterer Anstieg der Treibhausgase völlig vermieden würde. Da das Klimasystem der Erde mit deutlicher Verzögerung reagiere, dürfe der Anstieg der Treibhausgase nicht nicht erst gestoppt werden, wenn gefährliche Folgen unausweichlich seien, warnen die US-Klimatologen.

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