Trends in der Automatisierung
Serviceroboter passen auf

Mobile Roboter werden zunehmend selbstständiger. Schon heute sind weltweit 3,5 Millionen Serviceroboter privat im Einsatz - Tendenz steigend. Dank besserer Sensoren und intelligenter Programmierung übernehmen die Servicemaschinen zunehmend Aufgaben im sensiblen Sicherheitsbereich.

BERLIN. Rasenmäher, die im Garten selbstständig ihre Runden drehen und autonome Staubsauger bevölkern immer mehr Haushalte. Waren nach einer Erhebung der International Federation of Robotics (IFR) bis 2006 weltweit 3,5 Millionen Serviceroboter privat im Einsatz, sollen es bis 2009 bereits rund 5,7 Millionen sein. Allerdings sind die Arbeiten, die die Serviceroboter erledigen – von einfachen Putzjobs bis hin zu Überwachungsaufgaben – noch recht überschaubar.

Das soll sich in den kommenden Jahren ändern. Davon ist René Kiefer, Geschäftszweigleiter von Siemens Building Technologies, überzeugt: „Im Service und bei der Sicherheitstechnik übernehmen mobile Roboter immer mehr Aufgaben“, sagt er. Zusammen mit dem Berliner Unternehmen Robowatch zeigt Siemens auf der Fachmesse „Light and Building“ in Frankfurt, die noch bis morgen dauert, wie selbstständig die Automaten inzwischen ihre Arbeiten erledigen.

Die mit Siemens-Sensorik ausgestatteten mobilen Sicherheitsroboter überwachen bereits Lager, Industrieanlagen, Flughäfen, Stadien und auch Museen. Nachdem zur Fußball-WM in Berlin 20 Roboter nachts das Olympiastadion, Tunnel und Freiflächen inspiziert haben, werden nun auch 16 Exemplare zu den Olympischen Spielen nach China geschickt. „Dort ergänzen Roboter, die Patrouille gehen, die Sicherheitstechnik. Sie können zeitweilig eingesetzt werden und nach Bedarf an verschiedenen Orten, was die teure Installation fester Sicherheitstechnik ersparen kann“, nennt Kiefer einen Vorteil.

Obwohl die autonomen Geräte immer zuverlässiger navigieren können, muss die Technik noch besser werden: „Eine Herausforderung ist, dass mobile Roboter eigene Fehler erkennen und berichtigen, sich unter Umständen gar selbst reparieren. Denn bei einer Panne bleiben sie bisher noch stehen“, sagt Kiefer.

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