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Tsunami-Energie entsprach sechs Monaten Energieverbrauch der USA

Es war das zweitstärkste aufgezeichnete Erdbeben in der Geschichte der Menschheit, das Sumatra-Andaman-Beben am 26. Dezember 2004.

dpa WASHINGTON. Es war das zweitstärkste aufgezeichnete Erdbeben in der Geschichte der Menschheit, das Sumatra-Andaman-Beben am 26. Dezember 2004. Die Energie, die durch die gewaltigen Erdstöße freigesetzt wurde, entsprach etwa einer 100-Gigatonnen-Bombe oder dem Energieverbrauch der USA innerhalb von sechs Monaten.

Das berichtet Roger Bilham Universität von Coleradoin einem zusammenfassenden Überblick des US-Fachmagazin „Science“ (Bd. 308, S. 1 126).

Der Bruch des Seebodens habe mehr als 30 Kubikkilometer Wasser bewegt, und damit einen Tsunami ausgelöst, dessen Ausläufer bis zu den Küsten der Arktis, der Antarktis und auch im Westen und Osten Amerikas gemessen worden seien. Die Wellen seien - wenn auch stark abgeschwächt - rund um den Globus gewandert. Einige Auswirkungen seien sogar noch Wochen später registriert worden. Kein Punkt der Erde sei unberührt geblieben.

Das verheerende Beben vor der Küste von Sumatra hatte nach Angaben von Seth Stein und Emile Okal von der Northwestern University in Evanston eine Magnitude von 9,3. („Nature“, 31.3.05., Bd. 431, S. 581) Das bisher heftigste Erdbeben mit einer Magnitude von 9,5 hatte 1960 bei Valdivia (Chile) mehrere tausend Menschen getötet.

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