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Tuberkulose breitet sich in Elendsvierteln aus

Die Tuberkulose breitet sich nach Angaben der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (Dahw) vor allem in Elendsvierteln armer Länder weiter aus.

dpa WüRZBURG. Die Tuberkulose breitet sich nach Angaben der Deutschen Lepra- und Tuberkulosehilfe (Dahw) vor allem in Elendsvierteln armer Länder weiter aus. Mit dem Anwachsen der Slums wachse auch der Nährboden für die tödliche Infektionskrankheit, teilte die Hilfsorganisation anlässlich des Welt-Tuberkulose-Tages am 24. März mit.

„Ausgemergelte Menschen, die in engen Wohnverhältnissen leben, stecken sich besonders leicht an“, sagte der Dahw- Geschäftsführer Jürgen Hammelehle. Gerade Kinder oder Randgruppen seien betroffen.

Weltweit steigt die Zahl den Angaben zufolge um ein bis zwei Prozent im Jahr. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkrankten allein im Jahr 2002 etwa 8,8 Millionen Menschen an Tuberkulose (TB). Nicht einmal jeder zweite Kranke werde von den Gesundheitsdiensten gefunden und habe Zugang zu einer Behandlung mit lebensrettenden Antibiotika, hieß es. Fast zwei Millionen Menschen sterben den Angaben zufolge jährlich an Tuberkulose.

Die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe mit Sitz in Würzburg will ihre Arbeit vor allem in Slums in Tansania, Indien, Pakistan und Kolumbien verstärken. Auch soziale Hilfe und Aufklärungsarbeit werde geleistet. Die Hilfsorganisation fördert nach eigenen Angaben TB- Projekte in 26 Ländern.

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