Umwelt
Dickstes und ältestes arktisches Eis schrumpft weiter

Trotz eines überdurchschnittlich kalten Winters in einigen arktischen Regionen schrumpft das dickste, älteste und härteste Eis um den Nordpol weiter. Das haben nach Angaben der Nasa vom Dienstag jüngste Satellitendaten ergeben.

dpa WASHINGTON. Trotz eines überdurchschnittlich kalten Winters in einigen arktischen Regionen schrumpft das dickste, älteste und härteste Eis um den Nordpol weiter. Das haben nach Angaben der Nasa vom Dienstag jüngste Satellitendaten ergeben.

Danach hat zwar das Ausmaß jahreszeitlich bedingten Meereseises, das im Sommer auf ein Minimum schmilzt und im Winter auf ein Maximum wächst, wegen der kälteren Temperaturen dieses Winters zugenommen, wie Walt Meier vom National Snow and Ice Data Center in Boulder (US- Staat Colorado) berichtete. Der Umfang des Dauereises ging aber weiter zurück - einer Nasa-Mitteilung zufolge ein Spiegelbild des längerfristigen globalen Erwärmungstrends. Danach sank der Anteil des Dauereises an der gesamten Eisdecke von 40 Prozent im vergangenen Jahr auf 30 Prozent in diesem Winter.

Sehr altes mindestens sechs Jahre beständiges Eis, das vor etwa 20 Jahren noch etwa 20 Prozent der arktischen Region ausgemacht habe, sei in diesem Winter auf gerade mal sechs Prozent geschrumpft. Das Dauereis werde außerdem zunehmend dünner und sei damit auch „verwundbarer“, wenn die Sommerschmelze einsetze.

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