Umwelt
Schädliche Emissionen sollen um 30 Prozent sinken

Im Kampf gegen eine drohende Klimakatastrophe wollen die Umweltminister von Bund und Ländern über die bisher vereinbarten europäischen Klimaziele hinausgehen.

dpa DüSSELDORF. Im Kampf gegen eine drohende Klimakatastrophe wollen die Umweltminister von Bund und Ländern über die bisher vereinbarten europäischen Klimaziele hinausgehen. Bei einer Sonderkonferenz in Düsseldorf einigten sie sich, bis 2020 eine Verringerung klimaschädlicher Emissionen in Europa um 30 Prozent anzustreben.

Beim Klimaschutz-Gipfel der Europäischen Union (EU) war vor zwei Wochen eine Verminderung um 20 Prozent festgeschrieben worden.

Dreh- und Angelpunkt einer klimaverträglichen, sicheren und bezahlbaren Energieversorgung sei eine Verbesserung der Effizienz, sagte der Vorsitzende der Sonderkonferenz, Nordrhein-Westfalens Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU). In ihrer Düsseldorfer Erklärung bekräftigen die Umweltminister das Ziel, die Energieproduktivität bis 2020 gegenüber 1990 zu verdoppeln. Außerdem wird an die EU appelliert, die Energieforschung überproportional zu steigern. „Wir bitten die Bundesregierung, die Düsseldorfer Erklärung im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2007 in den Diskussionsprozess auf europäischer und internationaler Ebene einzubringen“, sagte Uhlenberg.

Die Minister beraten im Düsseldorfer Landtag gemeinsam mit Experten Maßnahmen gegen die drohende Klimakatastrophe. Vor dem Landtag protestierten etwa 30 Naturschützer und Grüne gegen Braukohlekraftwerke. Sie forderten auf Transparenten Maßnahmen gegen Klimawandel und Treibhausgase.

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