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UN wollen mit Rattengift die Godzilla-Krabbe retten

Die Vereinten Nationen wollen mit einer Großkampagne die so genannte „Godzilla-Krabbe“ retten. Die Tiere, die zu den größten Wirbellosen der Welt gehören, seien auf der Inselgruppe Tuvalu im südwestlichen Pazifik von Horden von Hausratten (Rattus rattus) bedroht.

dpa ROM. Die Vereinten Nationen wollen mit einer Großkampagne die so genannte „Godzilla-Krabbe“ retten. Die Tiere, die zu den größten Wirbellosen der Welt gehören, seien auf der Inselgruppe Tuvalu im südwestlichen Pazifik von Horden von Hausratten (Rattus rattus) bedroht.

Das teilte die UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) am Montag in Rom mit. Die gefräßigen Ratten verspeisten auf den Inseln riesige Mengen von Kokosnüssen. Diese seien jedoch das Hauptnahrungsmittel der gigantischen Krabbe (Birgus latro), die deshalb unter anderem auch Kokoskrabbe oder Palmendieb genannt wird.

Da der Palmendieb, „eines der Wunder der Tierwelt“, vom Aussterben bedroht sei, wolle die FAO jetzt gegen die Ratten vorgehen. Dabei sollen sie mit Ködern angelockt werden, die Rattengift enthalten. Das Projekt werde rund 157 000 Euros kosten, hieß es.

Der Palmendieb gilt als eine der erstaunlichsten Kreaturen auf den pazifischen Inseln. Er lebt auf dem Land und kann eine Spannweite von bis zu einem Meter erreichen. Wegen dieser enormen Ausmaße wird er deshalb auch „Godzilla-Krabbe“ genannt. Tuvalu besteht aus neun Inseln und liegt im Südwesten des Pazifischen Ozeans, östlich von Papua-Neuguinea und nördlich von Neuseeland. Zu den umliegenden Inseln gehören die Salomonen, Fidschi und Vanuatu.

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