Forschung + Innovation
US-Forscher fanden angeblich ausgestorbenen Elfenbeinspecht wieder

Amerikanische Vogelkundler haben eine Spechtart wiederentdeckt, die seit Jahrzehnten als ausgestorben galt. Wenigstens acht Mal seien in einem kleinen Gebiet des Bundesstaates Arkansas wieder Elfenbeinspechte gesichtet worden.

dpa NEW YORK. Amerikanische Vogelkundler haben eine Spechtart wiederentdeckt, die seit Jahrzehnten als ausgestorben galt. Wenigstens acht Mal seien in einem kleinen Gebiet des Bundesstaates Arkansas wieder Elfenbeinspechte gesichtet worden.

Das berichtete das US-Magazin „Science“ in seiner Onlineausgabe (DOI: 10.1 126/science.1 114 103) vom Donnerstag. Der Elfenbeinspecht, eine der größten Spechte der Welt, zählte bislang zu sechs nordamerikanischen Spechtarten, die bereits seit 1 880 als ausgestorben galten. Die acht Beobachtungen von Elfenbeinspechten seien in den vergangenen zwei Jahren von unterschiedlichen Menschen oder Teams in einer Entfernung von drei Kilometern in der Region Big Woods gemeldet worden - ein von Sümpfen durchzogenes Auenwaldgebiet.

In einem Fall gelang nach Angaben des Forschers John Weaver Fitzpatrick und seines Teams von der Cornell University in Ithaka (Staat New York) eine Videoaufnahme. Sie sei zwar etwas verschwommen, lasse aber deutlich genug charakteristische Merkmale der schwarz-weißen Gefiedermarkierung sowie der Flügelspannweite eines Elfenbeinspechts erkennen

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