Forschung + Innovation
US-Forscher haben neue Erkenntnisse über Sonnenstürme

US-Forscher haben einen neuen Zusammenhang zwischen den Änderungen des Sonnenmagnetfeldes und den Sonneneruptionen entdeckt. Über Sonnenstürme, die einen starken Einfluss auf die Erdatmosphäre haben können, ließen sich nun bessere Computermodelle erstellen.

dpa WASHINGTON. US-Forscher haben einen neuen Zusammenhang zwischen den Änderungen des Sonnenmagnetfeldes und den Sonneneruptionen entdeckt. Über Sonnenstürme, die einen starken Einfluss auf die Erdatmosphäre haben können, ließen sich nun bessere Computermodelle erstellen.

Das teilte Sarah Gibson vom US-Zentrum für Atmosphärenforschung (Ncar) am Donnerstag auf der Konferenz der Amerikanischen Geophysikalischen Union in New Orleans (US-Staat Louisiana) mit.

Bei Sonneneruptionen werden plötzlich Mrd. von Tonnen solaren Materials in den Weltraum geschleudert. Wenn es auf die Erdatmosphäre trifft, kann es dort Turbulenzen verursachen sowie Satelliten, Kommunikationssysteme und Hochspannungsnetze lahm legen. Forscher können Gibson zufolge mit den nun gewonnen Kenntnissen vielleicht schon bald mehrere Tage im Voraus Sonnenstürme vorhersagen.

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