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US-Regierung stoppt Bericht über Gefahr von Milchvergiftung

Die US-Regierung hat die Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Untersuchung über die Anfälligkeit der Milch-Industrie für Terrorakte aus „Gründen der nationalen Sicherheit“ verboten.

dpa WASHINGTON. Die US-Regierung hat die Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Untersuchung über die Anfälligkeit der Milch-Industrie für Terrorakte aus „Gründen der nationalen Sicherheit“ verboten.

Die Studie könne Terroristen als Handlungsanleitung dienen, wie Milchtransporte vergiftet werden könnten, begründete nach Meldungen des Nachrichtensenders CNN das Gesundheitsministerium in Washington am Dienstag das Verbot.

Der Artikel von Prof. Lawrence Wein und des Wissenschaftlers Yifan Liu (beide Stanford-Universität/Kalifornien) war den Angaben zufolge zunächst in der Internet-Ausgabe einer Fachzeitschrift der Nationalakademie der Wissenschaften publiziert worden. Wein hatte zudem in der „New York Times“ die Möglichkeiten eine Anschlags mit Nervengift auf die Milchversorgung in den USA beschrieben.

Das Gesundheitsministerium in Washington kritisierte in einem Schreiben an die Akademie die „detaillierten Informationen über verwundbare Knotenpunkte“ der Milchproduktion und des Vertriebs. Daraufhin wurde die Veröffentlichung des Beitrags gestoppt.

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