Forschung + Innovation
Visa-Erleichterung für Forscher aus Drittstaaten

Wissenschaftlern aus Drittstaaten soll der Zugang zum Arbeitsmarkt in der Europäischen Union erleichtert werden. Das Europaparlament stimmte am Dienstag in Straßburg einem entsprechenden Vorschlag der Europäischen Kommission zu.

dpa STRAßBURG. Wissenschaftlern aus Drittstaaten soll der Zugang zum Arbeitsmarkt in der Europäischen Union erleichtert werden. Das Europaparlament stimmte am Dienstag in Straßburg einem entsprechenden Vorschlag der Europäischen Kommission zu.

Demnach sollen Wissenschaftler binnen 30 Tagen eine Aufenthaltsgenehmigung in einem EU-Mitgliedsstaat erhalten, wenn ihnen ein Arbeitsauftrag einer europäischen Forschungseinrichtung vorliegt. Die Genehmigung gilt für die Dauer der Forschungsarbeiten. Eine gesonderte Arbeitserlaubnis entfällt.

Über die Vorschläge der Kommission hinaus haben sich die Abgeordneten dafür ausgesprochen, das Aufenthaltsrecht auf die Familienangehörigen der Wissenschaftler auszuweiten. Das Votum des Parlamentes ist nicht bindend.

Mit der Richtlinie soll dem in den vergangenen Jahrzehnten in der EU erlittenen Verlust von Forschern entgegen gewirkt werden. Die EU hatte 2002 in Barcelona beschlossen, bis 2010 rund 700 000 Forscher anzuwerben. Die Mitgliedstaaten verpflichteten sich, von diesem Zeitpunkt an drei Prozent ihres Bruttoinlandsproduktes in Forschung und Entwicklung zu investieren.

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