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Vogelgrippe noch hinter dem Ural

Die grassierende Vogelgrippe in Russland hat nach Behördenangaben noch nicht das Ural-Gebirge Richtung Europa übersprungen. Betroffen seien weiterhin Regionen im Westen und Süden Sibiriens, teilte das Ministerium für Zivilschutz in Moskau am Donnerstag mit.

dpa MOSKAU. Die grassierende Vogelgrippe in Russland hat nach Behördenangaben noch nicht das Ural-Gebirge Richtung Europa übersprungen. Betroffen seien weiterhin Regionen im Westen und Süden Sibiriens, teilte das Ministerium für Zivilschutz in Moskau am Donnerstag mit.

„Die Vogelgrippe des Typs A H5n1 ist potenziell für Menschen gefährlich. Es sind aber noch keine Krankheitsfälle aus der Bevölkerung bekannt geworden“, erklärte der Zivilschutz.

Entwarnung gaben die Behörden nach dem Sterben einer Hühnerschar in der Teilrepublik Baschkirien, die auf der europäischen Seite des Urals liegt. Die Tiere seien an Vergiftung gestorben, meldete die Agentur Interfax aus der Hauptstadt Ufa.

Insgesamt verendeten nach Moskauer Angaben bislang 11 000 Wild- und Hausvögel in Russland an der Grippe. 121 500 Tiere seien zur Eindämmung der Epidemie geschlachtet worden.

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