Volkswagen entwickelt neue Sicherheitssysteme: Der VW der Zukunft schaut voraus

Volkswagen entwickelt neue Sicherheitssysteme
Der VW der Zukunft schaut voraus

Elekronische Helfer machen den Straßenverkehr immer sicherer - doch das Ende der Fahnenstange ist längst noch nicht erreicht. Der Volkswagen-Konzern forscht mit Hochdruck an der Entwicklung des „vorausschauendes Autos“ und will schon in fünf bis zehn Jahren völlig neue Sicherheitssysteme einführen.

HB WOLFSBURG. In der Zukunft sollten die Fahrzeuge nicht nur mit Radargeräten, Video-Kameras und Laserabtastung ausgerüstet sein, sondern auch mit anderen Fahrzeuge Informationen austauschen, sagte der Leiter der Volkswagen Konzernforschung, Matthias Rabe, am Dienstag in Wolfsburg. „Wir wollen künftig besser sehen als der Fahrer“, sagte er. Ziel sei es, Unfälle im Verkehr zu verhindern, aber auch den Komfort beim Autofahren zu erhöhen.

Rabe sagte, in elektronischen Fahrer-Assistenzsystemen und elektronischen Helfern liege ein großes Potenzial zur Vermeidung von Unfällen. Bei der Entwicklung von Standards arbeite VW mit anderen Herstellern in Deutschland zusammen.

Der Forschungschef verwies auf die Einführung des elektronischen Schleuderverhinderers ESP, der die Zahl der tödlichen Schleuderunfälle um 80 % senken könne. VW verkaufe inzwischen rund 80 % seiner Autos in Deutschland mit ESP. Weltweit seien es bislang 3,4 Mill. gewesen.

Ein 24-Giga-Hertz-Nahbereichsradar soll den Plänen zufolge den Bereich rund um das Auto abtasten, ein Fernradar mit 77 Giga-Hertz den Abstand zu anderen Fahrzeugen ermitteln. In die Scheinwerfer integrierte Laser messen die Ausmaße der anderen Fahrzeuge. Kameras ermitteln die Breite der Fahrbahn und registrieren die Verkehrszeichen. Drahtloser Funkkontakt über W-Lan-Technik stellt den Kontakt zu anderen Fahrzeugen her und sorgt dafür, dass etwa der Unfall hinter einer Bergkuppe oder Kurve an die folgenden Autos gemeldet werden.

Geforscht wird auch an einer automatischen Notbremse, die den Wagen anhält, wenn die Sensoren erkennen, dass der Fahrer selbst das Auto nicht mehr stoppen kann. Wichtig sei, die einzelnen technischen Systeme miteinander so zu verknüpfen, dass sie dem Fahrer unterstützten, sagte Rabe.

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