Wahlen
Russischer Kosmonaut wählt über Funk

Auch ein „Außerirdischer“ hat sich an der russischen Präsidentenwahl beteiligt. Von Bord der Internationalen Raumstation (ISS) gab der Kosmonaut Juri Malentschenko (46) per Funk seine Entscheidung einer Vertrauensperson in der Flugleitzentrale bekannt.

dpa MOSKAU. Auch ein „Außerirdischer“ hat sich an der russischen Präsidentenwahl beteiligt. Von Bord der Internationalen Raumstation (ISS) gab der Kosmonaut Juri Malentschenko (46) per Funk seine Entscheidung einer Vertrauensperson in der Flugleitzentrale bekannt.

Das teilte die Agentur Itar-Tass am Sonntag mit. Der Freund Malentschenkos, ebenfalls ein Kosmonaut, füllte den Wahlzettel entsprechend aus und warf ihn in eine Wahlurne, während der russische Raumfahrer selbst in einer Entfernung von gut 300 Kilometern um die Erde sauste.

Nach der Absage westlicher Wahlbeobachter aus Protest gegen Restriktionen hatte ein Mitglied der Wahlleitung in Moskau gescherzt, die Stimmabgabe des Kosmonauten Malentschenko werde der von Ausländern am besten kontrollierte Wahlvorgang überhaupt sein. Immerhin gebe es an Bord der ISS für einen einzigen Wähler gleich zwei internationale Wahlbeobachter. Die US-Astronautin Peggy Whitson und der französische Raumfahrer Léopold Eyharts sollen gemeinsam mit Malentschenko noch bis Mitte März auf der Raumstation bleiben.

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