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Welt-Alzheimer-Tag: „Keine Zeit zu verlieren“

Jahr für Jahr heißt für 200 000 Menschen in Deutschland die Diagnose: Alzheimer. Unter dem Motto „Keine Zeit zu verlieren“ haben Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) und Fernsehpfarrer Jürgen Fliege deshalb auf die stetig wachsende Zahl Betroffener aufmerksam gemacht.

dpa BERLIN. Jahr für Jahr heißt für 200 000 Menschen in Deutschland die Diagnose: Alzheimer. Unter dem Motto „Keine Zeit zu verlieren“ haben Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) und Fernsehpfarrer Jürgen Fliege deshalb auf die stetig wachsende Zahl Betroffener aufmerksam gemacht.

Zum Welt-Alzheimer-Tag am Dienstag forderte Fliege als Schirmherr der Deutschen Alzheimer- Gesellschaft, vor allem die häusliche Versorgung zu stärken.

Dafür sei das vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend geförderte Alzheimer-Telefon (01803/171017) ein wichtiger Baustein, sagte Heike von Lützau-Hohlbein, die Vorsitzende der Selbsthilfeorganisation.

In Deutschland haben nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft gegenwärtig mehr als eine Million Menschen eine Demenzerkrankung, davon zwei Drittel Alzheimer. In den nächsten Jahren wird sich die Zahl der Betroffenen nach Einschätzung von Medizinern dramatisch erhöhen. Bei der unheilbare Krankheit des menschlichen Gehirns werden durch die Anhäufung von Proteinen Nervenzellen zerstört. Sie ist nach dem Mediziner Alois Alzheimer benannt.

Den ersten Alois-Alzheimer-Preis der Universität Frankfurt erhielten Thomas Arendt von der Universität Leipzig und Harald Hampel von der Ludwig-Maximilians-Universität-München. Die Wissenschaftler bekamen den mit 10 000 dotierten Preis für ihre Erkenntnisse zum frühen Untergang von Nervenzellen in wichtigen Regionen des menschlichen Gehirns und den molekularen Mechanismen, die diesen bedingen.

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