Weltraumteleskop: „Hubble“ macht scharfe Aufnahmen vom Orionnebel

Weltraumteleskop
„Hubble“ macht scharfe Aufnahmen vom Orionnebel

Das Weltraumteleskop „Hubble“ hat die bislang schärfsten Aufnahmen vom berühmten Orionnebel gemacht. Darauf seien tausende bislang unentdeckter Sterne zu sehen, teilte die US-Weltraumbehörde Nasa am Mittwoch in Washington mit.

dpa WASHINGTON. Die dramatischen Bilder wirken den Angaben zufolge wie ein Teppich mit sich herausformenden Sternen. Auf einzelnen Aufnahmen befänden sich bis zu 3 000 Sterne verschiedener Größen. Viele junge Sonnen seien noch in Staub- oder Gaswolken eingebettet. Zu den erstmals aufgespürten Objekten im Orionnebel gehören auch so genannte braune Zwerge, die zu den „gescheiterten Sternen“ zählen.

Der Orionnebel ist nach Angaben der Nasa wegen seiner geringen Entfernung von 1 500 Lichtjahren ein perfektes Laboratorium, um die Sternentstehung zu untersuchen. Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt, und entspricht knapp zehn Billionen Kilometern. Zum Vergleich: Unsere Milchstraße hat einen Durchmesser von rund 100 000 Lichtjahren.

Der Orionnebel ist dank seiner Helligkeit bereits mit bloßem Auge zu erkennen. Das Sternbild Orion mit den charakteristischen drei Gürtelsternen geht im Winter am späten Abend auf und steht dann bis zur Morgendämmerung am Himmel. Der Nebel befindet sich unterhalb der Gürtelsterne. Auch unsere Sonne könnte sich vor 4,5 Mrd. Jahren aus einer ähnlichen Wolke entwickelt haben.

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