Wie Zukunftsforscher die Welt von morgen sehen.
Das Ende der Informationsgesellschaft

Vergessen Sie alles, was sie aus Filmen wie Terminator oder Matrix kennen. Denn folgt man einigen Zukunftsforschern auf ihrem Weg, so wird man erkennen: Unser Leben wird sich noch radikaler und vor allem schneller ändern als es sich die meisten Regisseure und Science-Fiction-Autoren in ihren kühnsten Visionen vorstellen.

HB WIESBADEN. Bereits im Jahr 2020 werden Computer aus Silikon (es handelt sich nicht um einen Übersetzungsfehler, tatsächlich ist gallertartige Masse gemeint und nicht Silizium) unsere heutigen Rechner um ein vielfaches übertreffen. In Körperzellen eingebaute Computer werden uns ein Leben im Cyberspace mit echten Gefühlen ermöglichen und DNA-optimierte Babys werden die Regel sein.

All diese Entwürfe des Lebens in der Zukunft stammen von Ian Pearson. Er forscht als Futurologe im Auftrag der BT Group. Pearson zeichnet die Welt in großen Zügen und kräftigen Farben und regt mit seinen Zukunftsentwürfen zum Nachdenken an (im Web: »Ian Pearsons Guide to the Future). Auf dem vom Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt und des Management Forums Starnberg veranstalteten »Trend-Forum in Wiesbaden verkündete er am Montag zum Erstaunen der Zuhörer gar das Ende der Informationsgesellschaft: „Mit Wissen werden Sie in der Zukunft kein Geld mehr verdienen können“, sagt Pearson. Allgegenwärtige Chips und Computer werden sich selbst organisieren und von den Menschen die Tätigkeiten des Beschaffens, Aufbereitens und Organisierens von Wissen übernehmen. In der Zukunft arbeitet der Mensch nicht mehr als intelligente Maschine sondern wieder als Mensch, d.h. er widmet sich vor allem sozialen Aufgaben, glaubt Pearson. Die einzige Gefahr: Die technischen Systeme könnten schlagartig eine neue Evolutionsstufe erreichen und plötzlich ein eigenes Bewusstsein entwickeln und mit einem eigenen Willen ausgestattet die Pläne des Menschen durchkreuzen.

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