Forschung + Innovation
Winziger Hoffnungsschimmer bei Pankreaskrebs

Eine Studie mit dem neuen Wirkstoff Erlotinib bietet den ersten Hoffnungsschimmer seit etwa einem Jahrzehnt für Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs. Allerdings half das neue Mittel nur 24 Prozent der Betroffenen, ihr Leben um wenigstens ein Jahr zu verlängern.

dpa TORONTO. Eine Studie mit dem neuen Wirkstoff Erlotinib bietet den ersten Hoffnungsschimmer seit etwa einem Jahrzehnt für Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs. Allerdings half das neue Mittel nur 24 Prozent der Betroffenen, ihr Leben um wenigstens ein Jahr zu verlängern.

Die kanadischen Forscher sammelten die Daten von 569 Patienten in Nordamerika, Australien, Asien und Europa, die entweder einer herkömmlichen Chemotherapie unterzogen wurden oder dieser Therapie kombiniert mit Erlotinib.

Die kanadische Zeitung „Globe and Mail“ berichtete am Sonntag, dass in der zweiten Gruppe, in der das neue Mittel getestet wurde, 24 von 100 Patienten noch ein Jahr nach der Diagnose lebten. In der ersten Gruppe mit dem herkömmlichen Mittel Gemcitabine allein erreichten nur 17 Patienten das Ziel. „Bauchspeicheldrüsenkrebs ist in Bezug auf die Chance, die Diagnose ein bis fünf Jahre zu überleben, einer der schlimmsten oder sogar der schlimmste Krebs“, sagte der Kanadier Malcom Moore bei der Vorstellung seiner Studie auf einem Krebskongress in Orlando.

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