Wirbelsäulen-Chirurgie
Minimales Risiko

Die Reparatur von angeknacksten Wirbelsäulen etwa bei Unfallopfern ist extrem heikel. Jede der nur wenige Millimeter großen Schrauben, mit denen die Bruchstelle fixiert wird, muss exakt sitzen, damit das Rückgrat wieder sauber und stabil zusammenwächst und bei der Operation nicht etwa das Rückenmark verletzt wird. Eine neue Navigationshilfe soll das verhindern.
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Die Reparatur von angeknacksten Wirbelsäulen etwa bei Unfallopfern ist extrem heikel. Jede der nur wenige Millimeter großen Schrauben, mit denen die Bruchstelle fixiert wird, muss exakt sitzen, damit das Rückgrat wieder sauber und stabil zusammenwächst und bei der Operation nicht etwa das Rückenmark verletzt wird. Eine neue Navigationshilfe soll das verhindern.

SpineAssist, so der Name der nur 250 Gramm schweren und acht Zentimeter großen Apparatur von der israelischen Mazor Surgical Technologies, wird wie eine Führungsschiene mit Schwenkarm an einem Wirbelfortsatz fixiert. Die exakte Position des Geräts wird mit zwei Röntgenaufnahmen festgestellt. Die Informationen werden an den Zentralrechner weitergeleitet und dort mit dem zuvor erstellten Operationsplan abgeglichen. Christian Schinkel, Chirurg an der Universitätsklinik Bergmannsheil in Bochum, ist begeistert: "SpineAssist kann beinahe alle Wirbelsäulenverfahren noch präziser unterstützen - mit minimalem Risiko."

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