Wissenschaft
27. Deutscher Krebskongress mit Aktionstag beendet

Der 27. Deutsche Krebskongress ist am Sonntag in Berlin mit einem Aktionstag zu Ende gegangen. Bei dem Kongress waren seit Mittwoch rund 8 000 Experten aus dem deutschsprachigen Raum zusammengekommen.

dpa BERLIN. Der 27. Deutsche Krebskongress ist am Sonntag in Berlin mit einem Aktionstag zu Ende gegangen. Bei dem Kongress waren seit Mittwoch rund 8 000 Experten aus dem deutschsprachigen Raum zusammengekommen.

Am Sonntag konnten sich dann Besucher im Messezentrum über Vorbeugung, Früherkennung, Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen informieren, wie die Deutsche Krebsgesellschaft mitteilte. Kliniken, Mediziner und Selbsthilfeverbände standen für Gespräche zur Verfügung. Dabei ging es vor allem die Erkrankungen in Brust, Darm und Prostata.

Bei einer Patientenveranstaltung zum Thema „Der zweite Atem - Leben mit Lungenkrebs“ wollten am Nachmittag Experten und Angehörige, darunter Ex-Fußballprofi Uwe Seeler, über die Krankheit und den Umgang damit diskutieren. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts erkranken jährlich rund 425 000 Menschen in Deutschland neu an Krebs, etwa 210 000 sterben daran.

Die Deutsche Krebsgesellschaft fordert mehr Vernetzung bei klinischen Studien. Experten zufolge ist Deutschland als Standort für Studien zur Krebsforschung international nicht konkurrenzfähig. „Die Studienlandschaft hat sich in Deutschland in den letzten Jahren zwar verbessert. Aber wir sind noch weit davon entfernt, uns in Zahl und Qualität mit vielen anderen entwickelten Ländern messen zu können“, sagte Prof. Guido Adler (Universität Ulm) am Samstag auf dem Kongress. Vertreter von Pharmafirmen sehen sogar die Gefahr, dass zunehmend Studien im Ausland gemacht werden.

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