Wissenschaft
34-Meter-Saurierskelett in Patagonien entdeckt

In Südamerika haben Forscher die Überreste eines riesigen Dinosauriers ausgegraben. Es handelt sich um eines der drei größten Saurier-Fossilien, die je auf der Welt gefunden worden sind.

dpa RIO DE JANEIRO. In Südamerika haben Forscher die Überreste eines riesigen Dinosauriers ausgegraben. Es handelt sich um eines der drei größten Saurier-Fossilien, die je auf der Welt gefunden worden sind.

Das sagte der Paläontologe Jorge Calvo nach Medienberichten vom Dienstag bei der Präsentation des Funds in Rio de Janeiro. Die Urechse, die vor 88 Mill. Jahren in Patagonien im heutigen Argentinien gelebt hat, gehört wahrscheinlich zu einer bislang unbekannten Dinosaurierart.

Zu Ehren der Patagonien-Indios Mapuche wurde der etwa 32 bis 34 Meter lange Saurier Futalognkosaurus getauft. Das bedeute in Anlehnung an die Sprache der Mapuche so etwas wie „der gigantische Chef der Saurier“, erklärten die Forscher. Die Entdeckung sei einer Studentin zu verdanken, die während einer Expedition am Barreales-See in Patagonien vor sechs Jahren ein „kleines Knochenstück“ gefunden habe.

„Ohne viel Überzeugung und Hoffnung“ habe sie zu graben angefangen, und bald habe sich das kleine Knochenstück als ein etwa ein Meter großer Halswirbel des Sauriers entpuppt. Danach habe man bei den Ausgrabungen das „wohl bis heute kompletteste Skelett eines Riesensauries“ gefunden. Das Tier habe zur Familie der pflanzenfressenden Titanosaurier gehört, einer Sauropodengruppe, die am Ende der Kreidezeit existiert habe. Man hoffe, in den nächsten Jahren fehlende Skelettteile des Riesensauriers zu finden, hieß es.

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