Wissenschaft
Astronomen blicken in galaktischen Sternenkindergarten

In akribischer Puzzlearbeit haben Astronomen den bislang detailreichsten Einblick in den Rosetta-Nebel gewonnen, einen Sternenkindergarten in der Milchstraße. Das Bild besteht aus 200 Einzelaufnahmen und zeigt, dass in dem Gas- und Staubnebel noch immer Sonnen entstehen.

dpa PRESTON. In akribischer Puzzlearbeit haben Astronomen den bislang detailreichsten Einblick in den Rosetta-Nebel gewonnen, einen Sternenkindergarten in der Milchstraße. Das Bild besteht aus 200 Einzelaufnahmen und zeigt, dass in dem Gas- und Staubnebel noch immer Sonnen entstehen.

Robert Greimel von der Universität Graz wird das Mosaik an diesem Mittwoch auf der Tagung der Königlich-Britischen Astronomischen Gesellschaft (RAS) in Preston vorstellen. Es hat etwa die Größe von 20 Vollmondscheiben am Himmel.

Der Rosetta-Nebel liegt in rund 4 500 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Einhorn. Die Sternenfabrik misst etwa 100 Lichtjahre im Durchmesser. Ein Lichtjahr ist die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt, und entspricht knapp zehn Billionen Kilometern. Im Zentrum des Rosetta-Nebels haben junge, helle Sonnen ein Loch in die Gaswolke geblasen. Die ultraviolette Strahlung dieser heißen Sterne lässt den umgebenden Nebel leuchten.

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