Wissenschaft
Bakterien aus Staubproben von Darwin gezüchtet

Deutsche Forscher haben in mehr als 150 Jahre alten Staubproben von Charles Darwin (1 809-1 882) Bakteriensporen entdeckt und wieder Mikroben daraus gezüchtet.

dpa OLDENBURG/BERLIN. Deutsche Forscher haben in mehr als 150 Jahre alten Staubproben von Charles Darwin (1 809-1 882) Bakteriensporen entdeckt und wieder Mikroben daraus gezüchtet.

Das berichten die Wissenschaftler um Anna Gorbushina vom Institut für Mikrobiogeochemie an der Universität Oldenburg im Journal „Environmental Microbiology“ (Bd. 9, Nr. 12, S. 2 911). „Darwin hat die Staubproben von den Segeln seines Forschungsschiffes gefegt“, sagte Co-Autor Professor Hans-Jürgen Brumsack. Die Proben seien damals in Glasgefäßen sicher verschlossen und an den Berliner Naturforscher Christian Gottfried Ehrenberg (1 795-1 876) gesendet worden.

Nach dessen Tod gelangten sie in die Sammlung des Berliner Museums für Naturkunde. Dort überdauerten sie mehr als ein Jahrhundert, bevor sie geöffnet und analysiert wurden.

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