Wissenschaft
Bundesweite Studie zu angeborenen Herzfehlern

Alle Babys, die in Deutschland mit einem Herzfehler zur Welt kommen, werden von diesem Sommer an im Rahmen einer großen Studie registriert.

dpa BERLIN. Alle Babys, die in Deutschland mit einem Herzfehler zur Welt kommen, werden von diesem Sommer an im Rahmen einer großen Studie registriert.

„Die Studie dient dazu, erstmals aussagekräftige Daten darüber zu gewinnen, wie viele Kinder in Deutschland mit dieser Erkrankung geboren werden und wie häufig bestimmte Herzfehlbildungen auftreten“, so der Studienleiter Prof. Hans-Werner Hense (Uniklinik Münster) vom Kompetenznetz Angeborene Herzfehler (Berlin) am Dienstag. Nur so sei auch künftig die Grundlage für eine bedarfsgerechte Versorgung zu schaffen.

Schätzungsweise 4 000 bis 6 000 Säuglinge werden hier zu Lande pro Jahr mit Herzfehlern geboren. Hochrechnungen zufolge leben derzeit insgesamt etwa 200 000 bis 300 000 Menschen damit. Auch volkswirtschaftlich habe das Projekt eine große Bedeutung, denn die Kosten seien durch die lebenslange chronische Krankheit der Betroffenen enorm, hieß es.

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