Wissenschaft
Esa fragt nach Bewohnbarkeit Europas

Ist Europa bewohnbar? Um diese Frage zu beantworten, könnte die Europäische Raumfahrtagentur Esa drei Sonden mit Messinstrumenten zum Jupiter und seinem schon von Galileo Galilei (1 564-1 642) entdeckten Mond Europa schicken.

dpa PARIS. Ist Europa bewohnbar? Um diese Frage zu beantworten, könnte die Europäische Raumfahrtagentur Esa drei Sonden mit Messinstrumenten zum Jupiter und seinem schon von Galileo Galilei (1 564-1 642) entdeckten Mond Europa schicken. Das Projekt gehört zu acht Programmen, die die Esa für die Jahre 2015 bis 2025 ins Auge fasst.

Die Vorauswahl sei bei einem Treffen in Paris getroffen worden, teilte die Esa mit. Die Erforschung des Jupitersystems im Projekt „Laplace“ könnte gemeinsam mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa erfolgen. Ebenfalls zusammen mit den USA wird die Erkundung des Saturns und seiner Monde Titan and Enceladus angepeilt. Das Projekt sieht einen Orbiter und die Absetzung von Messgeräten und Ballons vor.

In die engere Auswahl kamen zudem die Erforschung des Plasmagürtels um die Erde mit zwölf Raumsonden und ein Flug zum Asteroiden Marco Polo, beides gemeinsam mit der japanischen Raumfahrtagentur Jaxa. Außerdem wollen die Esa-Forscher nach unbekannten Planeten fahnden und das Weltall im Infrarot- und Röntgenbereich untersuchen. Bis 2011 will die Esa zwei Projekte auswählen, die 2017 und 2018 gestartet werden sollen. „Die Auswahl wird die Zukunft der europäischen Weltraumforschung formen“, sagte Tilman Spohn vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Berlin.

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