Wissenschaft
Forscher graben Saurierskelette in der Sahara aus

Ein Team des Naturhistorischen Museums Braunschweig hat in der Sahara zwei spektakuläre Saurierskelette entdeckt. Bei einem der Tiere handele es sich um ein rund 20 Meter großes Exemplar eines Jobaria, sagte Museumsdirektor und Expeditionsleiter Ulrich Joger am Freitag.

dpa BRAUNSCHWEIG. Ein Team des Naturhistorischen Museums Braunschweig hat in der Sahara zwei spektakuläre Saurierskelette entdeckt. Bei einem der Tiere handele es sich um ein rund 20 Meter großes Exemplar eines Jobaria, sagte Museumsdirektor und Expeditionsleiter Ulrich Joger am Freitag.

„Es ist einfach riesig. Allein ein einziger Rückenwirbel wiegt etwa 100 Kilogramm. Mit unseren Mitteln konnten wir nur wenige Teile davon bergen“, berichtete er. Jobaria gehören zu den Elefantenfuß-Dinosauriern, die vier dicke Beine, einen massigen Körper und einen langen, dünnen Hals hatten.

Durch Hinweise von Einheimischen waren die Forscher auf die Spur der beiden Saurier gekommen. In wochenlanger Schwerarbeit bei Temperaturen von mehr als 40 Grad legten die Paläontologen die beiden Tiere frei. Außer dem Jobaria entdeckten sie ein zweites Tier, bei dem es sich um ein bislang unbekannten Pflanzenfresser aus der Gattung Iguanodon handeln könnte. Knochen beider Saurier werden jetzt nach Deutschland transportiert. Sie sollen in Braunschweig untersucht werden.

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