Wissenschaft
Fraunhofer-Institut erfindet Warnsystem bei Stromverschwendung

Mit einem neuartigen Warnsystem will das Erlanger Fraunhofer-Institut überflüssigen Stromverbrauch im Alltag verhindern. Wenn beispielsweise die Kühlschranktür nicht richtig geschlossen oder die Heizungspumpe verschlissen ist, wird der Nutzer automatisch gewarnt.

dpa MüNCHEN. Mit einem neuartigen Warnsystem will das Erlanger Fraunhofer-Institut überflüssigen Stromverbrauch im Alltag verhindern. Wenn beispielsweise die Kühlschranktür nicht richtig geschlossen oder die Heizungspumpe verschlissen ist, wird der Nutzer automatisch gewarnt.

„Das kann in Form einer SMS sein, einer Nachricht auf dem Display in der Küche oder einer Nutzeroberfläche am Computer“, erläuterte Projektleiter Peter Heusinger. In etwa einem Jahr könnte das System marktreif sein und soll nicht auf Privathaushalte beschränkt bleiben.

Einen ersten Prototypen des so genannten Energie-Monitoring-Systems präsentierten die Forscher des Instituts für Integrierte Schaltungen am Montag in München anlässlich der Ergebnis-Pressekonferenz der Fraunhofer Gesellschaft.

In den nächsten fünf bis zehn Jahren setzt die Fraunhofer Gesellschaft massiv auf Eigenforschung. Über 100 Mill. Euro sollen für die Entwicklung eigener Patente investiert werden, kündigte der Präsident der Gesellschaft, Hans-Jörg Bullinger, an. „Wir investieren große Teile der MP3-Lizenzverträge in neues IP, Intellectual Property (Geistiges Eigentum), um auch in Zukunft deutliche Erlöse aus Lizenzen erzielen zu können“, begründete Bullinger die Eigenforschungsinitiative. Die ersten beiden Projekte, „Solarzellen auf Basis metallurgischen Siliziums“ und „Mikrobrennstoffzellen“, werden jeweils mit bis zu zehn Mill. Euro gefördert.

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