Wissenschaft
Helmholtz-Preis für Mainzer Messgerät

Für die Entwicklung eines Messgerätes, das bereits auf dem Mars im Einsatz war, erhält der Mainzer Physiker Göstar Klingelhöfer den mit 20 000 Euro dotierten Helmholtz-Preis für Metrologie. Das teilten die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig und die Universität Mainz mit.

dpa MAINZ. Für die Entwicklung eines Messgerätes, das bereits auf dem Mars im Einsatz war, erhält der Mainzer Physiker Göstar Klingelhöfer den mit 20 000 Euro dotierten Helmholtz-Preis für Metrologie. Das teilten die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in Braunschweig und die Universität Mainz mit.

Klingelhöfers Gerät Mimos sei ein verkleinertes Mößbauer-Spektrometer, mit dem sehr präzise chemische Analysen und Untersuchungen von Gesteinsproben möglich seien. Bei den Marsmissionen der US-Weltraumbehörde Nasa habe Mimos bestimmte Eisenverbindungen aufgespürt. Sie seien ein Hinweis dafür, dass es bedeutende Mengen Wasser auf dem Mars gegeben haben müsse.

Eigentlich seien Mößbauer-Spektrometer reine Labormessgeräte und wegen ihrer Größe für Weltraummissionen eher ungeeignet, hieß es. Bei Mimos handele es sich um eine etwa hundertfach verkleinerte Version. Klingelhöfer, der im Institut für Anorganische Chemie und Analytische Chemie arbeitet, erhält den Preis am 18. Juni in Braunschweig. Mit dem Helmholtz-Preis werden seit 1973 „hervorragende wissenschaftliche und technologische Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des Messwesens“ ausgezeichnet, wie die Bundesanstalt auf ihrer Internetseite schreibt.

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