Wissenschaft
Hoch dotierte Leibniz-Preise vergeben

Millionensummen für herausragende Forscher: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat elf Wissenschaftler mit den hoch dotierten Leibniz-Preisen ausgezeichnet. Neun von ihnen erhalten je 2,5 Mill. Euro für ihre weitere Arbeit, zwei Wissenschaftler teilen sich das Preisgeld.

dpa BERLIN. Millionensummen für herausragende Forscher: Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat elf Wissenschaftler mit den hoch dotierten Leibniz-Preisen ausgezeichnet. Neun von ihnen erhalten je 2,5 Mill. Euro für ihre weitere Arbeit, zwei Wissenschaftler teilen sich das Preisgeld.

Das Engagement der Forscher, ihre Leistungen und ihre Leidenschaft seien ein Vorbild für die deutsche Wissenschaft, sagte Bundesbildungsministerin Anette Schavan (CDU) in Berlin. Der Leibniz-Preis ist der am höchsten dotierte Wissenschaftspreis in Deutschland.

Zu den Gewinnern gehören in diesem Jahr der Aachener Physiker Martin Beneke, der Bielefelder Philosophie-Professor Martin Carrier, der Bonner Wirtschaftsrechtler Holger Fleischer und der Mathematiker Wolfgang Lück, der an der Universität Münster lehrt. Weitere Preise gingen an die Freiburger Informatikerin Susanne Albers und an den Berliner Informationstechniker Holger Boche.

Gemeinsam für ihre Arbeiten im Bereich der Biologie wurden Elena Conti vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried und Elisa Izaurralde vom Tübinger Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie ausgezeichnet. Leibniz-Preise gingen auch an den Göttinger Biophysiker Stefan W. Hell, an den Stuttgarter Nanowissenschaftler Klaus Kern und an den Augsburger Physiker Jochen Mannhart.

Die Leibniz-Preise seien auch ein Vorbild für den Forschernachwuchs, den Deutschland verstärkt mobilisieren müsse, sagte Schavan laut einer Pressemitteilung. „Dafür wollen wir die Zahl der Studierenden in den Naturwissenschaften deutlich erhöhen, um den Fachkräftebedarf zu decken.“ Die Leibniz-Preise werden seit 1985 jährlich vergeben. Seit 1985 wurden 282 Forscher ausgezeichnet, darunter 93 Naturwissenschaftler, 72 Biologen, 56 Geisteswissenschaftler und 38 Ingenieurwissenschaftler.

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