Wissenschaft
Höchste Auszeichnung für experimentelle Physik geht nach Jülich

Die wichtigste Auszeichnung für experimentelle Physik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) geht an Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich bei Aachen.

dpa BAD HONNEF/JüLICH. Die wichtigste Auszeichnung für experimentelle Physik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) geht an Peter Grünberg vom Forschungszentrum Jülich bei Aachen.

Grünberg erhält die Stern-Gerlach-Medaille 2007, wie das Forschungszentrum am Donnerstag mitteilte. Mit dem Preis würdigt die DPG Grünbergs Arbeiten über magnetische Schichtsysteme, die in den 90er Jahren zum Durchbruch zu Gigabyte-Festplatten führten. Der so genannte Riesenmagnetowiderstand wird in fast allen modernen Festplatten genutzt.

Die höchste DPG-Auszeichnung für theoretische Physik geht in die USA. Der Leiter des Mathematikforschungszentrums an der Rutgers-Universität in Piscataway (US-Staat New Jersey), Joel L. Lebowitz, erhält die Max-Planck-Medaille 2007 für sein Lebenswerk. Der Wissenschaftler hat sich nach Darstellung der DPG mit grundlegenden Themen der statistischen Physik befasst. Er setzte sich unter anderem mit dem Phänomen des Zeitpfeils auseinander. Dabei geht es um die Frage, warum die Zeit stets voranschreitet und physikalische Prozesse generell nur in eine Richtung verlaufen.

Die DPG hat in neun Kategorien insgesamt 18 Preisträgerinnen und Preisträger benannt, die im nächsten Jahr ausgezeichnet werden.

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