Wissenschaft
Klimawandel erwärmt Beringmeer

Der Klimawandel erwärmt das Beringmeer im Nordpazifik so stark, dass den Walrossen die Eisschollen unter den Flossen schmelzen.

dpa WASHINGTON/NEW YORK. Der Klimawandel erwärmt das Beringmeer im Nordpazifik so stark, dass den Walrossen die Eisschollen unter den Flossen schmelzen.

Das Ökosystem im nördlichsten Teil des Pazifischen Ozeans verändere sich zusehends, schreiben Jacqueline Grebmeier und andere Forscher der US-Universität von Tennessee im Fachmagazin „Science“ (10.1 126/science.1 121 365) von diesem Freitag. Walrosse jagen gerne von Eisschollen aus. Wenn diese schmelzen und zu weit nach Norden driften, werde der Weg zur Beute für viele der Tiere zu lang. Vermutlich vermindere sich durch die Klimaveränderung auch ihr Nahrungsangebot.

Die steigende Luft- und Wassertemperatur beeinflusse auch weitere Tiere, vor allem im südlichen Teil des Beringmeers. Die Grauwale reagierten darauf, indem sie sich immer länger in den noch weiter nördlich gelegenen Gewässern der Arktis aufhielten, schreiben die Wissenschaftler.

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