Wissenschaft
Mehr Waldbrände in den USA durch Klimaerwärmung

Die Klimaerwärmung ist US-Forschern zufolge die Hauptursache für die stark gestiegene Zahl von Waldbränden im Westen der USA. Dabei ergebe sich ein Teufelskreis, berichtet das Team in der Online-Ausgabe des Fachmagazins „Science“ von diesem Freitag.

dpa NEW YORK. Die Klimaerwärmung ist US-Forschern zufolge die Hauptursache für die stark gestiegene Zahl von Waldbränden im Westen der USA. Dabei ergebe sich ein Teufelskreis, berichtet das Team in der Online-Ausgabe des Fachmagazins „Science“ von diesem Freitag.

Die Klimaerwärmung führt zu mehr Waldbränden, durch die Waldbrände nimmt die Zahl der Bäume ab, die das schädliche Kohlendioxid aufnehmen können, und dadurch erwärmt sich das Klima noch weiter. Die Forscher um Anthony Westerling (Universität von Kalifornien in Merced) fordern deshalb vermehrte Anstrengungen sowohl zur natürlichen Wiederaufforstung als auch zur Verringerung der Treibhausgase.

Die Zahl der Waldbrände stieg in den USA Mitte der 80er Jahre sprunghaft. Eine Erklärung dafür ist, dass die Bevorzugung bestimmter Baumarten durch die Forstwirtschaft das schnelle Umsichgreifen von Feuern begünstigt haben könnte. Doch Westerling und seine Kollegen fanden nach eigenen Angaben heraus, dass die Brände vor allem in den Wäldern der nördlichen Rocky Mountains zunahmen, wo der Mensch kaum in die natürlichen Bestände eingegriffen habe. Die Zunahme der Brände lasse sich dort nur mit den gestiegenen Temperaturen und der früheren Schneeschmelze erklären, die zu größerer Trockenheit und damit Feuergefahr geführt hätten.

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