Wissenschaft
Militäranlagen der Pharaonen entdeckt

Archäologen haben in Ägypten Überreste von militärischen Anlagen der Pharaonen am so genannten Horusweg ausgegraben. Auf der Sinai-Halbinsel wurden die Ruinen von drei der insgesamt wohl elf Forts gefunden worden, die an der einstigen Heeresstraße von den Pharaonen der 18. und 19.

dpa KAIRO. Archäologen haben in Ägypten Überreste von militärischen Anlagen der Pharaonen am so genannten Horusweg ausgegraben. Auf der Sinai-Halbinsel wurden die Ruinen von drei der insgesamt wohl elf Forts gefunden worden, die an der einstigen Heeresstraße von den Pharaonen der 18. und 19. Dynastie errichtet wurden.

Das erklärte der Generalsekretär der Altertümerverwaltung in Kairo, Zahi Hawass, am Sonntag, Das bislang wichtigste Gebäude, das die Forscher entdeckt hätten, sei das 250 mal 500 Meter große Fort Tharu.

Die drei Kilometer östlich des Suez-Kanals gelegene Festung habe 24 Türme und Mauern, die bis zu 13 Meter dick seien. Rund um die Festung habe es einst einen Wassergraben geben. Die Truppen des Pharaos seien über eine hochklappbare Holzbrücke in das Fort gelangt. Hawass sagte, die Festung sei wahrscheinlich in der Regierungszeit von Pharao Thutmosis III. (ca. 1 479-1 425 v. Chr.) erbaut worden.

Thutmosis III. gehörte zu den bedeutendsten Feldherren des Alten Ägyptens. Er hatte lange warten müssen, bis er den Thron besteigen konnte, den die ihm verhasste Stiefmutter Hatschepsut zuvor für sich beansprucht hatte.

Eine zweite kleinere Festung wurde laut Hawass von amerikanischen Archäologen etwa zehn Kilometer östlich des Suez-Kanals ausgegraben. Die Überreste der dritten Festung, die von französischen Forschern freigelegt worden seien, liegt den Angaben zu Folge etwa 25 Kilometer vom Suez-Kanal entfernt. Sie misst 70 mal 100 Meter.

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