Wissenschaft
Mini-Finsternis: Merkur zieht vor Sonne vorbei

Seltene Mini-Sonnenfinsternis über Amerika und dem Pazifik: In der Nacht zu Donnerstag ist der Planet Merkur vor der Sonnenscheibe vorbeigezogen.

dpa ROM/HAMBURG. Seltene Mini-Sonnenfinsternis über Amerika und dem Pazifik: In der Nacht zu Donnerstag ist der Planet Merkur vor der Sonnenscheibe vorbeigezogen.

Ein solcher Merkur-Transit, bei dem der innerste Planet unseres Systems sich genau zwischen Erde und Sonne bewegt, findet nur etwa zwölf Mal pro Jahrhundert statt. Das jüngste Himmelsschauspiel war von Europa aus nicht zu beobachten, das italienische Astrophysikalische Institut in Rom hat jedoch Aufnahmen von dem Ereignis aus den USA veröffentlicht. Erst am 9. Mai 2016 ist wieder ein Merkurtransit von Mitteleuropa aus zu sehen.

Merkur hat einen etwa 200 Mal kleineren Durchmesser als unser Tagesgestirn und erscheint daher nur als winziger schwarzer Punkt vor der Sonnenscheibe. Außer Merkur kann auch Venus vor der Sonne vorbeiziehen, weil beide Planeten kleinere Umlaufbahnen haben als die Erde. Venus-Transite sind allerdings noch seltener. In früheren Jahrhunderten wurden diese Ereignisse etwa zur Bestimmung des Abstands zwischen Sonne und Erde oder zur Abschätzung der Lichtgeschwindigkeit benutzt.

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