Wissenschaft
MRT-Diagnostik kann Herzinfarkte häufiger verhindern

Herzinfarkte und Schlaganfälle können nach Expertenansicht dank immer besserer Diagnostik künftig häufiger verhindert werden. Mit der so genannten Magnetresonanz-Tomographie (MRT) ließen sich Veränderungen in den Blutgefäßwänden frühzeitig erfassen und behandeln.

dpa MANNHEIM. Herzinfarkte und Schlaganfälle können nach Expertenansicht dank immer besserer Diagnostik künftig häufiger verhindert werden. Mit der so genannten Magnetresonanz-Tomographie (MRT) ließen sich Veränderungen in den Blutgefäßwänden frühzeitig erfassen und behandeln.

Das sagte Eike Nagel vom Deutschen Herzzentrum Berlin am Donnerstag zum Auftakt der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim. Bei dem bis zum Samstag dauernden Kongress werden rund 6 000 Teilnehmer erwartet.

Mit den neuen Geräten könnten die Gefäße, die Herzdurchblutung, die Herzbewegung oder Veränderungen des Herzmuskels angezeigt werden, berichtete Nagel. „Zunehmend kann aber auch die Gefäßwand selbst dargestellt werden, und damit können frühe Veränderungen wie Gefäßwandverdickung oder Plaquebildung erfasst werden.“ Mit den neuen Tomographen sei die Untersuchungszeit deutlich kürzer geworden, sagte Nagel. „Die Herzdiagnose dauert nicht einmal eine Stunde und erfordert keine anschließende Liegezeit.“

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