Wissenschaft
Physiker vom Max-Planck-Institut erhält Prinz-von-Asturien-Preis

Der Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München, Juan Ignacio Cirac, erhält den diesjährigen spanischen Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Wissenschaft.

dpa OVIEDO. Der Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching bei München, Juan Ignacio Cirac, erhält den diesjährigen spanischen Prinz-von-Asturien-Preis in der Sparte Wissenschaft. Der 40-jährige Forscher aus Spanien ist der jüngste Wissenschaftler, der die angesehene Auszeichnung in dieser Sparte jemals zugesprochen bekam.

Die Jury begründete ihre Entscheidung am Mittwoch im nordspanischen Oviedo damit, dass der Physiker bei der Entwicklung der so genannten Quanteninformationstheorie weltweit zu den führenden Kräften gehöre. Cirac habe zur Entwicklung einer „neuen Wissenschaft des 21. Jahrhunderts“ entscheidend beigetragen.

Er habe auf originelle Weise die Quantenphysik mit der Informationstheorie zur Datenspeicherung und -übertragung kombiniert. Der aus Manresa bei Barcelona stammende Physiker ist seit 2001 einer der Direktoren des Garchinger Max-Planck-Instituts.

Die Prinz-von-Asturien-Preise werden jährlich in acht Sparten vergeben. Sie sind mit jeweils 50 000 Euro dotiert und werden im Herbst vom Prinzen von Asturien, dem spanischen Thronfolger Felipe, in Oviedo überreicht.

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