Wissenschaft
Römer nutzten Eiszeit-Nashornschädel als Hackbrett

Archäologen haben bei Bauarbeiten für die Kölner U-Bahn Schädelteile eines eiszeitlichen Wollhaarnashorns entdeckt. Wissenschaftler der Universität Kiel bestimmten das Alter des knapp einen Meter langen und gut 20 Kilogramm schweren Knochens auf mehr als 37 000 Jahre.

dpa KöLN/KIEL. Archäologen haben bei Bauarbeiten für die Kölner U-Bahn Schädelteile eines eiszeitlichen Wollhaarnashorns entdeckt. Wissenschaftler der Universität Kiel bestimmten das Alter des knapp einen Meter langen und gut 20 Kilogramm schweren Knochens auf mehr als 37 000 Jahre.

Das teilte der Kölner Paläozoologe Hubert Berke am Montag mit. Das Fundstück lag in einer römischen Keramikschicht. Kerben und Einschnitte lassen Berke zufolge darauf schließen, dass der Knochen von römischen Handwerkern als Hackbrett benutzt wurde.

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