Wissenschaft
Rotkehlchen singen nachts, um Alltagslärm zu entgehen

Rotkehlchen verlegen ihren Gesang vermehrt in die Nacht, damit sie nicht gegen den Stadtlärm ansingen müssen. Je lauter die Geräuschkulisse am Tag ist, desto eher wird der Singvogel auch nachts die Stimme erheben.

dpa LONDON. Rotkehlchen verlegen ihren Gesang vermehrt in die Nacht, damit sie nicht gegen den Stadtlärm ansingen müssen. Je lauter die Geräuschkulisse am Tag ist, desto eher wird der Singvogel auch nachts die Stimme erheben.

Das berichten Forscher der Sheffield University in den „Biology Letters“ der britischen Royal Society. Für die Tiere bedeute die nächtliche Aktivität eine Belastung, da sie weniger schliefen und so einen gesteigerten Stoffwechsel hätten.

Außerdem zeige die Studie, dass die zunehmende Beleuchtung der Städte, anders als bisher angenommen, nur unwesentlich an dem veränderten Verhalten der Vögel beteiligt ist. Die Gruppe um Richard Fuller hatte 76 singende Rotkehlchen über mehrere Monate hinweg in Sheffield beobachtet und zusätzlich Licht- und Lärmpegelwerte gemessen.

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