Wissenschaft
Sternschnuppen am Wochenende

In der Nacht zum Sonntag werden bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde über das Firmament huschen. Das Maximum erwartet die Vereinigung der Sternfreunde (Umkirch) gegen 2.00 Uhr. Die Sicht wird Meteorologen zufolge allerdings durch dichte Wolken getrübt.

dpa UMKIRCH. In der Nacht zum Sonntag werden bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde über das Firmament huschen. Das Maximum erwartet die Vereinigung der Sternfreunde (Umkirch) gegen 2.00 Uhr. Die Sicht wird Meteorologen zufolge allerdings durch dichte Wolken getrübt.

Auch der Mond stört in diesem Jahr das Himmelsschauspiel des Sternschuppenstroms der Perseiden. Wenige Tage nach Vollmond sei der Erdtrabant sehr hell, teilte die Vereinigung mit. Daher seien allenfalls die hellsten Meteore gut sichtbar.

Wem Wolken in der Nacht zum Sonntag den Blick komplett versperren, der kann sich auch noch in den darauf folgenden Nächten etwas wünschen: „Die Anzahl der Meteore nimmt nach dem Maximum zwar deutlich ab, trotzdem ist auch in den folgenden Nächten noch mit einzelnen Sternschnuppen zu rechnen, zumal der Mond sich mehr und mehr vom Himmel zurückzieht“, schreibt die Vereinigung. Am besten sei ein Blick Richtung Osten.

Die Sternschnuppen entströmen scheinbar dem Sternbild Perseus, was dem Strom seinen Namen gab. Ursache ist der Komet Swift-Tuttle, der auf seiner Bahn um die Sonne viele kleine Teilchen hinterlässt. Die Erde durchquert die Bahn jedes Jahr im August. Mit rund 200 000 Kilometern pro Stunde sind die Perseiden recht schnelle Objekte. Im Volksmund heißen die Perseidenmeteore auch Laurentius-Tränen nach dem Märtyrer Laurentius, der im Jahre 258 auf einem glühenden Rost zu Tode gefoltert wurde.

Die Vereinigung der Sternfreunde ist nach eigenen Angaben mit mehr als 4 000 Mitgliedern der größte überregionale Verein von Amateur- Astronomen im deutschsprachigen Raum.

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