Wissenschaft
T-Shirt misst EKG und Atmungssignale

Textilien mit viel Elektronik sind nach Angaben von Experten der neueste Trend in der Medizintechnik. Herzinfarktgefährdete Patienten erhalten ein T-Shirt mit elektronischen Sensoren, über die EKG- und Atemsignale direkt am Körper erfasst und analysiert werden.

dpa AUGSBURG. Textilien mit viel Elektronik sind nach Angaben von Experten der neueste Trend in der Medizintechnik. Herzinfarktgefährdete Patienten erhalten ein T-Shirt mit elektronischen Sensoren, über die EKG- und Atemsignale direkt am Körper erfasst und analysiert werden.

Über Handy können die Daten abgefragt und im Notfall ein Arzt oder das Krankenhaus alarmiert werden. Diese und andere Neuheiten wurden am Dienstag in Augsburg bei der Tagung „Funktionelle Textilien“ vorgestellt.

So werden im Kosmetik- und Wellnessbereich Shirts mit integrierter Hautcreme oder Vitamin E entwickelt, die diese Stoffe beim Tragen abgeben. Die Wirksubstanzen sind in winzigen Micro- oder Nanokapseln enthalten, die in die Fasern eingewebt sind. Sie überdauern sogar drei bis fünf Waschgänge.

In einem „Smart-Bed“ kann während des Schlafens kontrolliert werden, ob und wie Medikamente wirken. In andere Textilien sind Sensoren zur Belastungsmessung des diabetischen Fußes integriert. Extrem dünn mit Silber beschichtete Kleidungsstücke werden bei Neurodermitis eingesetzt. Test mit diesen Textilien hätten eine „signifikante Verbesserung der Entzündungen“ gebracht, sagte Prof. Heidelore Hofmann, Dermatologin an der Poliklinik für Allergologie Technischen Universität München.

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