Wissenschaft
Vermutlich Massengrab ausgestorbener Dodos entdeckt

Auf der Insel Mauritius haben Wissenschaftler möglicherweise Reste eines Massengrabs der im 17. Jahrhundert ausgerotteten Dodo-Vögel entdeckt. Die Forscher aus den Niederlanden und Mauritius fanden in einem Sumpfgebiet im Südosten der Insel im Indischen Ozean mehr als 700 Knochen.

dpa LEIDEN. Auf der Insel Mauritius haben Wissenschaftler möglicherweise Reste eines Massengrabs der im 17. Jahrhundert ausgerotteten Dodo-Vögel entdeckt. Die Forscher aus den Niederlanden und Mauritius fanden in einem Sumpfgebiet im Südosten der Insel im Indischen Ozean mehr als 700 Knochen.

Das berichtete das Niederländische Museum für Naturgeschichte Naturalis in Leiden. Von den Knochen und zusätzlichem botanischem Material, das 2000 bis 3 000 Jahre alt sein soll, erhoffen sich die Forscher neue Informationen über die Welt des im 17. Jahrhundert ausgerotteten flugunfähigen Vogels, der zu den Dronten gehörte.

Alle Knochen lagen in einer unversehrten Schicht und stärkten damit die Vermutung, dass es sich um ein großes Grab handele. Auch Knochen von anderen ausgestorbenen Vogelarten, von einheimischen Riesenschildkröten sowie Samen und Überreste zum Teil ausgestorbener Bäume und Pflanzen wurden auf einer Fläche von neun Quadratmetern aufgefunden. Seit der Entdeckung von Dodo-Knochen im Jahr 1920 wurden dort keine weiteren Funde verzeichnet, hieß es in Leiden.

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