Wissenschaft
Wolken trüben Blick auf totale Mondfinsternis

Zum ersten Mal seit fast drei Jahren gibt es am Samstagabend über Deutschland eine totale Mondfinsternis - die Wetteraussichten für die Beobachtung sind aber schlecht.

dpa HAMBURG/BOCHUM. Zum ersten Mal seit fast drei Jahren gibt es am Samstagabend über Deutschland eine totale Mondfinsternis - die Wetteraussichten für die Beobachtung sind aber schlecht. Der Mond wird von 22.30 Uhr an in den Schatten der Erde eintauchen, von 23.44 bis 0.58 Uhr kommt es zu einer totalen Mondfinsternis.

„Man wird sie aber höchstens zeitweise durch Wolkenlücken beobachten können, am besten stehen die Chancen dafür noch in den westlichen Landesteilen“, sagte Meteorologe Martin Puchegger vom Wetterdienst Meteomedia. Im Osten und an den Alpen werden der Prognose nach dichte Wolken den Blick auf das Himmelspektakel verhindern.

Der Mond wird während dieser Zeit nicht vollkommen finster sein: Die irdische Lufthülle bricht das Sonnenlicht und lenkt vor allem den roten Anteil in den Schatten. Je nach Verschmutzung der Atmosphäre schimmert der verfinsterte Mond daher dunkelgrau bis kupferrot. Um 2.12 Uhr wird der Mond den Kernschatten der Erde wieder komplett verlassen haben.

Beobachter, denen das Wetter keinen Blick auf die Finsternis erlaubt, können den Computer anschalten: Die Vereinigung der Sternfreunde hat angekündigt, das Schauspiel unter www.vds-astro.de live im Internet zu übertragen. Wer die Mondfinsternis am Wochenende verpasst, bekommt in Europa erst in knapp einem Jahr, in den frühen Morgenstunden des 21. Februar 2008, wieder eine Chance zum Beobachten.

(Internet: www.vds-astro.de)

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