Forschung + Innovation
Wissenschaftsrat plant Hochschulranking für einzelne Fächer

Der Wissenschaftsrat wird in seinem Hochschulranking nicht die Gesamtleistung der Universitäten bewerten, sondern einzelne Fächer. Dies sagte der Vorsitzende des Rates, Professor Karl Max Einhäupl, am Freitag nach einer Tagung des Gremiums in Hamburg.

dpa HAMBURG. Der Wissenschaftsrat wird in seinem Hochschulranking nicht die Gesamtleistung der Universitäten bewerten, sondern einzelne Fächer. Dies sagte der Vorsitzende des Rates, Professor Karl Max Einhäupl, am Freitag nach einer Tagung des Gremiums in Hamburg.

„Eine Uni-Hitliste, wie sie bereits von zahlreichen Zeitschriften veröffentlicht wurde, wird es von uns nicht geben.“ Die Fächer sollen zwar benotet werden, dabei kann es aber sein, dass sich verschiedene Fächer auf dem gleichen Ranking-Platz befinden. „Ich bin gegen eine Rangliste, die nur danach fragt: Wer ist der beste und wer der schlechteste“, erklärte Einhäupl. „Die meisten Uni-Hitlisten sind Wellness-Rankings, die auf dem Wohlsein der befragten Studenten basieren“, kritisierte der Professor.

Dagegen wolle der Wissenschaftsrat die einzelnen Fächer nicht nach den Angaben der Studenten bewerten, sondern von Wissenschaftlern, die das Geschehen vor Ort überprüfen. Als Kriterien gab Einhäupl „Forschung, Wissenschaftstransfer und Nachwuchsförderung“ an.

Bis Juli 2005 wird sich der Wissenschaftsrat noch über seinen Entwurf beraten. „Unser Ranking soll komplex und seriös werden und Standards setzen“,sagte der Generalsekretär des Rates, Wedig von Heyden.

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