Forschung + Innovation
Zahnzüchtung - neue Zukunftsträume der Zahnmedizin

Die Zukunftsträume der Zahnmedizin in Sachen Genforschung haben sich in den vergangenen Jahren radikal verändert.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die Zukunftsträume der Zahnmedizin in Sachen Genforschung haben sich in den vergangenen Jahren radikal verändert.

Statt Zähne im Mund nachwachsen zu lassen, werde es in den nächsten fünf bis zehn Jahren wohl eher gelingen, Zähne außerhalb des menschlichen Körpers zu züchten, sagte der Vizepräsident der Landeszahnärztekammer Hessen (Lzkh), Giesbert Schulz-Freywald, am Samstag der dpa beim 10. Europäischen Forum Zahnmedizin in Frankfurt. Die gezüchteten Zähne könnten Patienten dann statt künstlicher Implantate eingepflanzt werden.

„Bei der Entschlüsselung des menschlichen Genoms vor ein paar Jahren dachten die Experten noch, dass es bald möglich sein werde, mit Hilfe genveränderter Eiweiße, die man ins Zahnfleisch spritzt, problemlos Zähne im Mund nachwachsen zu lassen“, sagte Schulz- Freywald. Nun aber habe sich gezeigt, dass solche Spritzen die Gesundheit des Patienten gefährden könnten.

Das Europäische Forum Zahnmedizin findet seit 1996 alljährlich statt. In diesem Jahr nahmen nach Veranstalterangaben rund 2000 Zahnärzte, Praxismitarbeiter und Studenten daran teil.

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