Forschung + Innovation
Zentrum für Luftfahrt setzt auf europäische Zusammenarbeit

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) will die Kooperation mit anderen europäischen Forschungseinrichtungen vorantreiben.

dpa BRAUNSCHWEIG. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) will die Kooperation mit anderen europäischen Forschungseinrichtungen vorantreiben.

Als Beispiele nannte Vorstandschef Sigmar Wittig am Mittwoch in Braunschweig das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo und die gemeinsam mit dem französischen Luftfahrtinstitut vorgenommenen Schwingungsmessungen am neuen Airbus A 380. Mit Galileo wollen die Europäer dem US-Satelliten-Navigationssystem GPS Konkurrenz machen und Dienste, etwa im Bereich der Verkehrsplanung, Landwirtschaft und Wetterbeobachtung anbieten.

Als große Organisation könne das DLR auch Aufgaben übernehmen, „mit denen viele kleinere Einrichtungen überfordert wären“, sagte Wittig bei der Jahreshauptversammlung des Zentrums. Trotz aller Konkurrenz setze das Zentrum aber bei Bedarf auf die Zusammenarbeit mit den europäischen Partnern. Neben der Luft- und Raumfahrtforschung entwickelten sich auch die neuen Arbeitsschwerpunkte Energie- und Verkehrstechnik gut. So gehörten die Entwicklung neuer Verkehrsüberwachungssysteme und Techniken zur Energieerzeugung zu den Forschungsschwerpunkten des kommenden Jahres.

Das DLR ist das nationale Zentrum der Bundesrepublik für Luft- und Raumfahrt. Bei der Hauptversammlung mit rund 500 Vertretern aus Wirtschaft und Wissenschaft wurden unter anderem aktuelle Forschungsvorhaben präsentiert.

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