Zukunft des PC's Chamäleon der IT-Industrie

In drei Minuten ist Konferenz. Jetzt schnell den Taschencomputer auspacken, sofort steht die Funkverbindung zum zentralen Rechner, und der im Schreibtisch eingebaute Bildschirm zeigt das Bild der Kollegen. Über eine auf die Arbeitsplatte projizierte Tastatur klicken sich die Mitarbeiter durch das aktuelle Projekt.

FRANKFURT. So könnte in 25 Jahren unser Alltag aussehen. Vielleicht aber auch ganz anders. Denn keiner weiß heute genau, wie sich die Arbeitswelt weiterentwickeln wird. Und ebenso weiß keiner, ob es dann noch PCs geben wird. Der wird in diesen Tagen zwar stattliche 25 Jahre alt. Am 12. August 1981 stellte der IT-Riese IBM seinen ersten „Personal Computer“ vor. Ob der PC aber weitere 25 Jahre vor sich haben wird, ist offen.

„Solche Vorhersagen sind enorm schwierig. Wir haben 1999 eine Delphi-Studie zu den Technologietrends gemacht. Einige der Aussagen waren nach drei Monaten überholt, andere sind bis heute nicht eingetreten“, sagt Wolf von Reden vom Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik in Berlin. Schließlich würden nicht nur Innovationen die weitere Entwicklung beeinflussen, sondern auch plötzlich auftretende Boomthemen. „Solche Hypes sind nicht vorhersehbar“, so von Reden.

„Die Technologie des PCs als solche, die wird es auch in 25 Jahren noch geben“, glaubt Meike Escherich, Analystin beim Marktforscher Gartner. Nur die Form werde sich verändern. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir dann aber nicht mehr vom PC sprechen werden“, ergänzt von Reden vom Fraunhofer Institut.

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