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Zustand der siamesischen Zwillinge aus Lemgo ist stabil

Der Zustand der deutschen siamesischen Zwillinge Lea und Tabea ist nach Angaben eines betreuenden Arztes „sehr stabil“. Der Oberarzt an der Kinderklinik Bethel, Tilman Polster, habe sich in einem Telefongespräch sehr zuversichtlich gezeigt, sagte Bethel-Sprecher Jens Garlichs in Bielefeld.

dpa BALTIMORE. Der Zustand der deutschen siamesischen Zwillinge Lea und Tabea ist nach Angaben eines betreuenden Arztes „sehr stabil“. Der Oberarzt an der Kinderklinik Bethel, Tilman Polster, habe sich in einem Telefongespräch sehr zuversichtlich gezeigt, sagte Bethel-Sprecher Jens Garlichs in Bielefeld.

Polster hatte die Eltern aus Lemgo bei Detmold zu dem Eingriff an der Universitätsklinik im amerikanischen Baltimore begleitet.

Die Trennung der am Kopf zusammengewachsenen einjährigen Mädchen war in der Nacht zum Sonntag wegen Komplikationen unterbrochen worden und soll in den nächsten Tagen fortgesetzt werden. Zu dem genauen Zeitpunkt äußerten sich die Mediziner zunächst nicht.

Polster unterstütze die Entscheidung der Chirurgen um den US- Mediziner Benjamin Carson, die Operation zu unterbrechen, sagte der Sprecher: „Er sagte, er sei sehr zuversichtlich, dass die Kinder auf gutem Weg sind.“ Sie wurden vorerst vom Operationssaal auf die Intensivstation verlegt.

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