Anbieter erhöhen die Hürden für den Wechsel
Discounter verweigern Rufnummer-Mitnahme

Wer zu einem Prepaid- oder Discount-Angebot wechseln will, muss sich in der Regel auf eine neue Rufnummer einstellen. Simyo, Tchibo und Co. lehnen die Übernahme der Rufnummern ab – ein Tribut an die günstigen Mobilfunk-Tarife. Anders ist das oft bei den Vertragskunden.

leo DÜSSELDORF. Seit dem 1. November 2002 können deutsche Verbraucher ihre Handy-Nummer beim Anbieterwechsel behalten. Für den Übertrag der Rufnummer wurde von der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post - der heutigen Bundesnetzagentur - als Höchstgebühr 29,95 Euro festgelegt. Voraussetzung für die Nummern-Mitnahme ist der Vertragsabschluss mit einem neuen Mobilfunkbetreiber und die gleichzeitige Beendigung des Vertrags mit dem bisherigen Anbieter. Es gilt also die Kündigungsfristen zu beachten. Der Übertrag muss dann vom Kunden beim neuen Mobilfunk-Dienstleister in Auftrag gegeben werden.

Generelles Manko der Rufnummernportabilität ist die mangelnde Kostentransparenz. Die gewählte Nummer sagt zunächst nichts mehr darüber aus, ob der Gesprächspartner via T-Mobile, Vodafone, E-Plus oder O2 erreichbar ist. Bei Gesprächen in fremde Netze fallen jedoch meist Mehrkosten an. Im Zweifelsfall hilft nur eine vorherige Netz-Abfrage beim eigenen Anbieter. Alle haben entsprechende Services.

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