Android, iPhone, Blackberry
Warum mein Smartphone das beste ist

Android, iPhone, Blackberry - die Wahl des richtigen Smartphones ist auch eine Glaubensfrage. Drei Handelsblatt-Online-Redakteure schildern, warum sie ihr Smartphone für das beste halten.
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Android - Vielseitigkeit statt Kult

Von Jörg Hackhausen, Redakteur Finanzen bei Handelsblatt Online

Apple ist Kult. Google nicht ganz. Gut so. Für mich muss ein Smartphone nicht kultig sein. Ich will damit telefonieren, unterwegs ins Internet kommen und E-Mails checken, vielleicht mal ein Spielchen zum Zeitvertreib zwischendurch. Dann noch ein wenig den Homescreen anpassen und mit Widgets garnieren. Ganz normal.

Wenn ich ein Foto mache, dann will ich es danach auf meinen Computer ziehen, und umgekehrt Musik von der Festplatte auf das Handy. Einfach einstöpseln, Gerät erkannt - so einfach geht das mit Android, dem Betriebssystem von Google. Wie war das noch mit den Schnittstellen bei Apple? Wenn einer sein iPhone mit dem PC verbinden will, wird’s auf jeden Fall umständlich.

Auch bei der Hardware ist bei Apple nicht gerade Vielfalt angesagt. Wie viele Geräte hat der Nutzer zur Auswahl? Genau eins. Und das nicht gerade zum Schnäppchenpreis. Kult hat eben seinen Preis. Ich habe lieber die Auswahl. Die ist bei Android riesig.

Wer viel Geld ausgeben will, bekommt ein Gerät, das dem iPhone mindestens ebenbürtig ist. Wer weniger bezahlen will, bekommt immer noch ein ordentliches Telefon. Darunter ist sogar das eine oder andere, dessen Akku länger als einen haben Tag hält, liebe Apple-Leute.

Ein iPhone macht etwas her, sehr schick - das gilt inzwischen aber auch für Android-Smartphones. Auch die Apps für Android können sich sehen lassen. Jeden Tag kommen Tausende dazu. Klar, hier und da ruckelt es noch. Es stimmt schon: Android ist Chaos, teilweise Anarchie. Dafür erlaubt es mehr Freiheiten - sowohl den Entwicklern als auch den Nutzern. Mir ist das lieber als die fein-säuberliche Welt von Apple. Nebenbei bemerkt sind Android-Apps um einiges günstiger, oftmals kostenlos.

Die Apple-Fans sagen: Bei Apple ist alles aus einer Hand - deshalb läuft bei uns alles viel geschmeidiger. Ich sage: Bei Apple ist alles aus einer Hand - deshalb müsst ihr mit dem Vorlieb nehmen, was euch Apple vorsetzt. Das ist okay, muss man aber wollen.

Apple mag kultiger sein. Google ist vielseitiger.

Kommentare zu " Android, iPhone, Blackberry: Warum mein Smartphone das beste ist"

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  • Es geht schlussendlich immer um wirtschaftliche interessen. Als Konsument sollte man sich bewusst werden, welche Ziele die Anbieter verfolgen und welche Philosophie man leben und foerdern moechte. Ich sehe folgende Kriterien:
    Apple ist ein Hardware Anbieter, seine Ziele sind Kunden zu binden und den Hardware verkauf anzutreiben.
    Google ist nicht fokusiert auf Hardware, ist aber extrem interessiert Kundendaten auf ein maximum zu trimmen.
    Beides hat seine Nachteile. Ich bin ein Befuerworter , der Linuxwelt, Softwareprogramme und Betriebssystem sollten Hilfsmittel sein, und keine Lebensnotwendige abhaengigkeiten zu einem Anbieter bilden. Android laesst wenigstens eine bunte Welt von Anbietern, bestehen bis die Zeit fuer ein offenes Betriebssystem kommen wird.

  • Das erinnert mich an eine Diskussion zwischen mir (in jungen Jahren) und meinem Freund, welches wohl das bessere Auto sei: ein Landrover oder ein Ferrari.
    Heute weiß ich die Antwort ;-)

  • Nur bedingt richtig. Android kann nicht mit Windows verglichen werden, da es wie iOS auf Unix aufbaut. Desweiteren ist und bleibt die größte Gefahr immer noch der Benutzer. Wer auf E-Mails etc. reinfällt bzw. sich nicht schon vorher absichert ist "selbst schuld". Wer sich ein billiges Android-Smartphone holt mag bei manchen Apps Ruckler erleben dürfen. Bei teureren Geräten, die preislich immer noch Welten vom Apfel entfernt sind, ist dies keineswegs der Fall. Und mehr Leistung bieten iPhones auch nicht. Zugegeben, der Bedienkomfort mag im Moment noch der Höchste sein, aber technologisch kann Apple's iPhone mit Samsung & Co. schon nicht mehr mithalten. Man schaue sich das neue iPhone an und lüge mir ins Gesicht, es sei besser als ein S2. Es mag Metall sein statt Plastik und einen kleinen Apfel aufgemalt... Kult, Primus hin oder her, Apple bedeutet Einschränkung. Dass das zu Reibungslosigkeit führt ist logisch. Wenn man sein Leben mit Apple lebt und eine maximale Kundenbedindung zombieähnlich hinnimmt bitte sehr. Wer seine Freiheit genießt und auf dem neusten Stand sein will nimmt davon Abstand. Die Jugend wächst mit Android auf und sie sind die Entwickler von morgen. Wie es dann noch um die Qualität der iOS-Apps steht wird sich zeigen, wenn die Bereitschaft sinkt sich dem zu widmen. Denn für Entwickler tut Google definitv mehr Gutes! Amen

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