Anteilseigner haben Beteiligungen erhöht
Nokia-Mehrheit bei Symbian verhindert

Die Symbian-Minderheitsaktionäre haben verhindert, dass der weltgrößte Handy-Hersteller Nokia die Mehrheit an dem Hersteller von Betriebssystemen für Smartphones übernimmt.

HB LONDON. Nokia kann seinen Anteil an Symbian nicht wie vorgesehen auf 63,3 % von 32,2 % aufstocken. Die Anteilseigner haben überwiegend ihre Beteiligungen erhöht. Wie Symbian am Mittwoch mitteilte, haben Siemens, Sony Ericsson Mobile Communications, Nokia und Panasonic (Matsushita Electric Industrial) ihre Bezugsrechte an einem bisher von Psion gehaltenen Beteiligung ausgeübt. Mit Ausnahme von Samsung nahmen also alle Anteilseigner des Gemeinschaftsunternehmens ihr Vorkaufsrecht im Zusammenhang mit dem Ausstieg von Psion wahr. Der Anteil von Nokia liege nun bei 47,9 %.

Nach einem Bericht der "Financial Times" soll die Maßnahme dem Eindruck entgegenwirken, Symbian werde zu einem Betriebssystem von Nokia. Dabei hätte auch ein 63,3-prozentiger Anteil den Finnen noch nicht die Kontrolle über den Symbian-Aufsichtsrat gebracht. Dazu wären nach derzeitiger Verfassung des Joint Venture 70 % erforderlich, heißt es in dem Bericht weiter.

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